world update

Mittwoch, 5. Mai 2010

Immer wieder schön, wie Software nerven kann. Bei emerge gibt es (noch) keine ignore-Option und so konnte Opera 10.10 nicht gegen das vorhandene Qt3 gebaut bleiben, nein es musste unbedingt Qt4 sein. Da ich diesen Bloat nicht auf dem Rechner haben will, blieb nur¹ das Demaskieren des instabilen Opera 10.53-pre6330 mit wunderschöner defekter Menüleiste, die man erst einschalten muss, nachdem man vorher den überflüssigen Quatsch (Unite etc.) abgestellt hat:

Opera 10.53-pre6330 menu

Was gab es sonst noch? mrxvt malt per default grüne Cursor (wtf?!), natürlich musste xorg-driver nochmal übersetzt werden um die Eingabegeräte nutzen zu können und ghc 6.12.2 wollte gar nicht erst kompilieren. Wenigstens ist Qt jetzt ganz vom Rechner verschwunden.

Aktualisierung:
Im ghc-Ebuild gehen sie von /usr/bin/gcc aus, beim Einsatz von ccache kann das nicht klappen:

# Relocate from /usr to ${WORKDIR}/usr
sed -i -e "s|${WORKDIR}$(type -P gcc)|$(type -P gcc)|g" \
 


¹ oder diverse Overlays

ghc unter Gentoo

Mittwoch, 30. September 2009

Das Haskell-Overlay ist schon etwas Feines. Um es zu benutzen benötigt man Darcs, natürlich aus dem Portage-Tree und das wiederum benötigt ghc, den es nur zum stundenlangen Selberbauen gibt, um danach dann die vorkompilierte Variante aus dem Overlay zu installieren, die man eigentlich haben wollte. Ein Traum:

Total: 10 packages (10 new), Size of downloads: 40,432 kB
Calculating dependencies... done!
[ebuild  N    ] dev-util/darcs-2.0.2  USE="-doc" 1,759 kB
[ebuild  N    ]  dev-haskell/regex-compat-0.71.0.1  USE="-doc -profile" 4 kB
[ebuild  N    ]   dev-haskell/regex-posix-0.72.0.2  USE="-doc -profile" 42 kB
[ebuild  N    ]  dev-haskell/mtl-1.1.0.0  USE="-doc -profile" 0 kB
[ebuild  N    ]  dev-haskell/html-1.0.1.1  USE="-doc -profile" 11 kB
[ebuild  N    ]  dev-haskell/parsec-2.1.0.0  USE="-doc -profile" 15 kB
[ebuild  N    ]  dev-haskell/quickcheck-1.1.0.0  USE="-doc -profile" 9 kB
[nomerge      ] dev-haskell/regex-posix-0.72.0.2  USE="-doc -profile"
[ebuild  N    ]  dev-haskell/regex-base-0.72.0.1  USE="-doc -profile" 7 kB
[ebuild  N    ]   dev-haskell/cabal-1.2.3.0  USE="-doc -profile" 613 kB
[ebuild  N    ]    dev-lang/ghc-6.8.2-r1  USE="-bash-completion -doc -ghcbootstrap" 37,975 kB

Total: 10 packages (10 new), Size of downloads: 40,432 kB

Deshalb hier die Kurzvariante (sudo weggelassen, layman bereits installiert, ghci nicht enthalten):

Das darcs-Binary runterladen und installieren
cp darcs-2.2.0-ghc6.10-libwww-static.bin /usr/bin/darcs
chmod +x /usr/bin/darcs

überprüfen, ob in der /etc/make.conf die make.conf für Layman eingetragen ist
source /usr/local/portage/layman/make.conf

Layman aktualisieren, das Haskell-Overlay hinzufügen und Portage aktualisieren
layman --fetch
layman --add haskell
eix-sync

ghc in der /etc/portage/package.keywords demaskieren
dev-lang/ghc ~x86

in der /etc/portage/package.use dafür sorgen, daß nicht stundenlang rumkompiliert wird - und ghc braucht wirklich lange
dev-lang/ghc binary

und dann nur noch ghc installieren
emerge ghc

Fertig.

Wer eher Komplettpakete mag, könnte gleich die Haskell Platform installieren. Darcs kann jetzt gelöscht oder über das Overlay installiert¹ werden.

¹ Ich mag ja die verteilten Versionsverwaltungen, aber die Vielfalt nervt. Früher reichte svn, heute muß man zusätzlich Git, Mercurial, Darcs und am besten noch Bazaar auf der Platte haben, bloß um an die aktuellen Quelltexte zu kommen.
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