"Herkules" in Not
Montag, 15. Juni 2009
Man kann es voraussagen: "Herkules" in Not
Was machen die nur mit dem Geld?
Ein vertraulicher Bericht des Verteidigungsministeriums zieht eine verheerende Bilanz. Für das "IT-Projekt Herkules" waren bisher rund 7,1 Milliarden Euro veranschlagt - verteilt über zehn Jahre. Doch das Geld wird nicht reichen und die Zeit auch nicht.
Was machen die nur mit dem Geld?
Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?
Donnerstag, 9. April 2009
Wieder einmal ein Beitrag der Form "Wir ziehen uns etwas aus dem Arsch, Hauptsache die Bundeswehr ist böse und es kommen Nazis und Ritterkreuzträger drin vor.": Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?
Was ist daran merkwürdig? Pioniere gehören zum Militär und das Ritterkreuz ist eine militärische Auszeichnung.
Und denen wird was konkret vorgeworfen? Der genannte Heder zB. war von 1960-1976 selbst bei der Bundeswehr Offizier (zuletzt Oberst), wieso sollte er nicht im BDPi Mitglied sein?
Nach Redaktionswille müßte es lauten:
Leute es geht ums Militär, nicht um Eure Zivitöpferkurse.
Jetzt sind auch schon Gedenkveranstaltungen verabscheuungswürdig. Böse Nazitote und böser Nazivolksbund. Wer sich mal ein Bild von diesem Nazifaschistenauflauf machen will, allen voran Struck, darf hier nachsehen: Ehrenhain 2008
Laßt Euch von solch billiger Argumentation nicht verarschen. Klar gibt es den ein oder anderen Veteran, der seine Vergangenheit durch Schönfärberei aufarbeitet und auch in der Bundeswehr, als Querschnitt der Gesellschaft, wird man den ein oder anderen Rechten finden - wie leider überall. Übertragen auf ganze Gruppen, wie: Ritterkreuzträger, ehem. Waffen-SS-Mitglieder oder Wehrmachtsangehörige darf man das nicht. In meiner Zeit in Munster ist mir kein Rechter begegnet und auch den BDPi habe ich als sehr hilfreichen und in keinster Weise am Rechten Rand agierenden Verein kennengelernt.
Aktualisierung 08.05.2009: Es gibt einen zweiten Teil: Bundeswehr hofiert Ritterkreuzträger – Wehrmachtsveteran schreibt in „Wegweiser“ für Soldaten
Böser Ritterkreuzträger diesmal - Dietrich Witzel (Dietrich Kirn):
Was kommt als nächstes? Ritterkreuzträger infiltrieren Jurisdiktion (Walter Stimpel), Sportjournalismus (Herbert Zimmermann), Politik (Heye, Manteuffel, Mende, Wildermuth) und Botschaft Israels (Pauls)? Schmerz lass nach. In der Bundeswehr dienten über 700 Ritterkreuzträger und bauten sie mit auf, soll man das vergessen?
Merkwürdig: Auf der Internet-Seite des Vereins stoßen wir unter der Rubrik Ehrungen auf eine ganze Liste von Ritterkreuzträgern der Wehrmacht.
Was ist daran merkwürdig? Pioniere gehören zum Militär und das Ritterkreuz ist eine militärische Auszeichnung.
Trotzdem ist Eberhard Heder, ehemaliger Hauptsturmführer, SS-Wiking, bis heute Mitglied im Bund deutscher Pioniere. Aber auch viele andere Ritterkreuzträger und SS-Leute waren und sind Mitglied in dem Verein und wurden schon geehrt.
Und denen wird was konkret vorgeworfen? Der genannte Heder zB. war von 1960-1976 selbst bei der Bundeswehr Offizier (zuletzt Oberst), wieso sollte er nicht im BDPi Mitglied sein?
So findet sich darin zum Beispiel der Erlebnisbericht von einem Panzervernichtungstrupp 1944, Zitat:
„Die Panzerfaust schussbereit lauern wir und verfolgen die Stahlkolosse…Gespannt sehen wir, wie ein Kamerad, die Panzerfaust in der Hand, und von Deckung zu Deckung springend, den Panzer ‚angeht’ wie ein Jäger das Wild …Eine riesige Stichflamme und der Koloß brennt lichterloh.“
Nach Redaktionswille müßte es lauten:
Unser "Krieg ist doff!"-Schild in der Hand lauern wir auf den Stahlkoloss... Gespannt sehen wir, wie ein Genosse, seine Friedenstaube in der Hand, und von Infostand zu Lichterkette springend, den Panzer "angeht" wie ein Greenpeace-Mitglied den Walfänger... Eine riesige Empörung macht sich im Panzer breit und der Koloss fährt wieder nach Hause.
Leute es geht ums Militär, nicht um Eure Zivitöpferkurse.
Doch bei der Truppe ist die Realität oft eine andere. Panzertruppenschule Munster. Auf dem Kasernengelände gibt es eigens einen Ehrenhain mit vielen Gedenksteinen für Wehrmachtsdivisionen. Dorthin pilgern Wehrmachtsveteranen – hofiert von der Bundeswehr.
Jetzt sind auch schon Gedenkveranstaltungen verabscheuungswürdig. Böse Nazitote und böser Nazivolksbund. Wer sich mal ein Bild von diesem Nazifaschistenauflauf machen will, allen voran Struck, darf hier nachsehen: Ehrenhain 2008
Laßt Euch von solch billiger Argumentation nicht verarschen. Klar gibt es den ein oder anderen Veteran, der seine Vergangenheit durch Schönfärberei aufarbeitet und auch in der Bundeswehr, als Querschnitt der Gesellschaft, wird man den ein oder anderen Rechten finden - wie leider überall. Übertragen auf ganze Gruppen, wie: Ritterkreuzträger, ehem. Waffen-SS-Mitglieder oder Wehrmachtsangehörige darf man das nicht. In meiner Zeit in Munster ist mir kein Rechter begegnet und auch den BDPi habe ich als sehr hilfreichen und in keinster Weise am Rechten Rand agierenden Verein kennengelernt.
Aktualisierung 08.05.2009: Es gibt einen zweiten Teil: Bundeswehr hofiert Ritterkreuzträger – Wehrmachtsveteran schreibt in „Wegweiser“ für Soldaten
Böser Ritterkreuzträger diesmal - Dietrich Witzel (Dietrich Kirn):
Witzel hatte sich freiwillig zu dieser Sondertruppe „Brandenburger“ gemeldet, und der Ritterkreuzträger ist bis heute stolz, dazu gehört zu haben. Von Kriegsverbrechen der Wehrmacht will er nichts wissen.
Was kommt als nächstes? Ritterkreuzträger infiltrieren Jurisdiktion (Walter Stimpel), Sportjournalismus (Herbert Zimmermann), Politik (Heye, Manteuffel, Mende, Wildermuth) und Botschaft Israels (Pauls)? Schmerz lass nach. In der Bundeswehr dienten über 700 Ritterkreuzträger und bauten sie mit auf, soll man das vergessen?
Bundeswehr darf "Bombodrom" nicht in Betrieb nehmen
Freitag, 27. März 2009
Bundeswehr darf "Bombodrom" nicht in Betrieb nehmen:
Ganz schön egoistisch. Das Gebiet liegt mitten in der Pampa, wo, wenn nicht dort, sollen die dann üben? Immer im Ausland? Aus den Augen aus dem Sinn? Ist doch eine schöne Mahnung, Konflikte anders zu lösen, als mit der Brachialbombardierungsmethode.
Die Bundeswehr darf den ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide weiterhin nicht in Betrieb nehmen. [...] Die Richter der Vorinstanzen hatten Musterklagen eines Hotels, einer Putenfarm sowie einer Gemeinde stattgegeben und die Betriebserlaubnis für das sogenannte Bombodrom wegen möglicher unzumutbarer Lärmbelastungen aufgehoben.
Ganz schön egoistisch. Das Gebiet liegt mitten in der Pampa, wo, wenn nicht dort, sollen die dann üben? Immer im Ausland? Aus den Augen aus dem Sinn? Ist doch eine schöne Mahnung, Konflikte anders zu lösen, als mit der Brachialbombardierungsmethode.
Bundeswehr flaggt Schiffe für Piratenjagd um
Freitag, 20. Februar 2009
Bundeswehr flaggt Schiffe für Piratenjagd um
Schmierenkomödianten...
Amtshilfe steigt explosionsartig an
Die Nato startet eine eigene Anti-Piraten-Operation vor der Küste Somalias - auch mit zwei deutschen Schiffen. Doch die Merkel-Regierung will im Wahljahr kein neues Mandat für einen Auslandseinsatz auf den Weg bringen. Die Lösung ihrer Juristen: Die Schiffe wechseln die Flagge je nach Lage.
Schmierenkomödianten...
Amtshilfe steigt explosionsartig an
"Gab es bis 1999 gerade mal eine Amtshilfe im Jahr, so waren es 2007 schon 16. Im Jahr 2008 stieg die Zahl dann auf 30. Auch die Zahlen für so genannte Unterstützungsleistungen Dritter steigen rasant an. Im Gegensatz zur Amtshilfe können dabei nicht nur Behörden, sondern auch Privatvereine und beispielsweise Rüstungsfirmen Einsätze der Bundeswehr beantragen. Zwischen den Jahren 2000 und 2007 pendelten die Zahlen zwischen 11 und 32. Im Jahr 2008 waren es 74.
Für den Kampfeinsatz: Armee probt den Krieg im Erzgebirge
Mittwoch, 7. Januar 2009
Für den Kampfeinsatz: Armee probt den Krieg im Erzgebirge
Sachsen eben. Immer schön Parteien wählen, die junge Menschen in den Einsatz schicken und dann verhindern, daß die auch noch dafür ausgebildet werden. Unfaßbar. Aber im Nachhinein aufregen, wenn der eigene Sohn getötet wird.
Wieder rollen Bundeswehrlaster durchs Erzgebirge, Soldaten mit Sturmgewehren patrouillieren in Dörfern, proben so in der Region den gefährlichen Einsatz in Afghanistan. Friedensinitiativen laufen dagegen Sturm, gehen heute auf die Straße.
[...]
Denn im März geht es zum ISAF-Einsatz in den Norden Afghanistans. Hauptmann Daniel Kruschinski (29): „Die gesamte Kompanie ist im Erzgebirge unterwegs, probt den Ernstfall.“
Ein beängstigendes Szenario, finden die Erzgebirger und laufen Sturm gegen die Schnee-Manöver. „Die schlagen hier Zelte auf und spielen Krieg“, schimpft ein Mann aus Pfaffroda.
[...]
Auch Lars Kleba (32, Linke), Stadtrat von Brand-Erbisdorf, ruft seit Wochen zum Protest auf: „Patrouillieren können sie in der Kaserne. Es liegt die Annahme nahe, dass die Bürger an Bundeswehrpräsenz gewöhnt werden sollen.“
Sachsen eben. Immer schön Parteien wählen, die junge Menschen in den Einsatz schicken und dann verhindern, daß die auch noch dafür ausgebildet werden. Unfaßbar. Aber im Nachhinein aufregen, wenn der eigene Sohn getötet wird.
Sieben Milliarden für IT-Projekt der Bundeswehr
Mittwoch, 29. November 2006
Sieben Milliarden für IT-Projekt der Bundeswehr
Externe Firmen, da werden sich die ausländischen Geheimdienste freuen und hey - was aus den Großprojekten mit staatl. Förderung wird, wissen wir alle.
Das IT-Projekt "Herkules" der Bundeswehr soll am morgigen Mittwoch vom Verteidigungsausschuss und am Donnerstag vom Haushaltsausschuss genehmigt werden.
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Laut Ausschreibung sollen unter anderem 140.000 IT-Arbeitsplätze neu ausgestattet sowie 300.000 Festnetztelefone und 15.000 Handys bereitgestellt werden.
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Der Vertrag wird ein Auftragsvolumen von rund sieben Milliarden Euro haben und soll über zehn Jahre laufen. Er sieht vor, dass eine eigenständige Gesellschaft die Informationstechnik- und Telekommunikationsinfrastruktur der Bundeswehr übernehmen und modernisieren wird. Die öffentliche Hand soll mit 49,9 Prozent an der Gesellschaft beteiligt sein. SBS wird 50,05 Prozent und IBM 0,05 Prozent übernehmen.
Externe Firmen, da werden sich die ausländischen Geheimdienste freuen und hey - was aus den Großprojekten mit staatl. Förderung wird, wissen wir alle.