Gentest am Straßenrand wird Routine
Sonntag, 11. Januar 2009
Gentest am Straßenrand wird Routine
(via fefe)
Neben der Überprüfung von Führerschein und Kfz-Papieren gehört auch die Abnahme des genetischen Fingerabdrucks bei Fahrzeugkontrollen im Landkreis mittlerweile zur Routine. Dies ergaben Recherchen unserer Zeitung. Die Polizei begründet ihre seit etwa acht Monaten verstärkten Versuche, Autofahrer zur freiwilligen Abgabe von Speichelproben zu bewegen, mit der Fahndung nach der Phantommörderin von Heilbronn.
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Immerhin: Da diese zum Zeitpunkt der LKZ-Nachfrage noch nicht ausgewertet worden waren, ist dokumentiert, dass allein bei der Kontrolle in Pleidelsheim 18 Genproben gezogen wurden. Und ähnliche Kontrollen finden laut Polizeidirektion „fast täglich“ irgendwo im Kreisgebiet statt. Generell eine „Fallzahl“ von um die 18 Speichelproben pro Kontrolle anzunehmen, ist indessen nach Meinung der Heilbronner Polizei nicht zulässig: 18 Tests bei einer einzigen Verkehrsüberprüfung seien „schon ziemlich viel“, die Autobahnpolizei Weinsberg etwa habe in 123 Kontrollen keinen einzigen Gentest machen lassen.
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Bei zielgerichteten und nicht sozusagen „nebenher“ am Straßenrand gezogenen DNA-Proben wurden im Kreis Ludwigsburg im Jahr 2008 bis Anfang Dezember 289 Personen überprüft. Im Jahr 2007 waren es insgesamt 304 Personen.
(via fefe)