UNO bekräftigt das Recht auf Gotteslästerung

Die Stellungnahme kam vom Menschenrechtskomitee, dem Gremium aus achtzehn unabhängigen Experten, die damit beauftragt wurden, Beschwerden hinsichtlich des Internationalen Pakts über Bürgerliche und Politische Rechte (ICCPR, International Covenant on Civil and Political Rights), das Menschenrechtsabkommen von 1966, das für Meinungsfreiheit und Ausdrucksfreiheit sorgt, sowie für andere fundamentale Rechte zu bewerten. [...] Anders als die weit veröffentlichten Resolutionen, die vom Menschenrechtsrat und der Generalversammlung produziert werden, sind die Vorschriften des ICCPR für seine über 165 Mitglieder juristisch bindend.

Laut Paragraph 48 „sind Verbote von Darstellungen mangelnden Respekts vor einer Religion oder anderen Glaubenssystemen, einschließlich Blasphemiegesetzen, mit dem Vertrag inkompatibel, außer in den bestimmten Umständen, wie sie in Artikel 20, Absatz 2 des Vertrags vorausgesehen sind.“ Der Artikel 20, Absatz 2 ruft Staaten dazu auf, Folgendes zu verbieten: „Die Verfechtung nationalen, rassistischen oder religiösen Hasses, welche zur Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt anstiftet.“ Der Kommentar verlangt mit Bedacht, dass keine Restriktion die Garantien des Abkommens auf Gleichberechtigung vor dem Gesetz (Artikel 26) und der Freiheit des Denkens, des Gewissens und der Religion (Artikel 18) verletzen darf.

Da haben die Sekten wohl vergessen einige Posten zu unterwandern.

General Comment No. 34

Religionsdebatte in der SPD

Sonntag, 14. August 2011

Trennung von Staat und Kirche? Um Gottes Willen!

Die Domain www.spd-laizisten.de wurde ihnen von der Parteiführung untersagt, jetzt sind sie unter www.laizistische-sozis.de zu erreichen. Ganz schön viel Repression gegen einen Verband, dem mit Ingrid Matthäus-Maier, Rolf Schwanitz und Doris Barnett auch einige prominentere Sozialdemokraten angehören. Die SPD will die Laizisten jedenfalls nicht einmal als offiziellen Arbeitskreis anerkennen.

Die Insiderberichte von Mobbing und vom Abschneiden vom Informationsfluss, sobald man sich als Laizist zu erkennen gibt, scheinen also zu stimmen.

Sehr zur Freude von Wolfgang Thierse, dem Sprecher des Arbeitskreises "Christen in der SPD". Der hatte schon zuvor die Befürchtung geäußert, seine Partei werde durch die 500 eingetragenen Laizisten "thematisch eingeengt." Was Lösch zu der Frage bringt, "wo denn die Einengung ist, wenn es uns nicht geben darf, aber einen Arbeitskreis Christen?"

Gerade Thierse, der mit seinem mangelnden Demokratieverständnis hier in Dresden alljährlich im Februar auffällt. Ein Toleranzverständnis, wie es in den Kirchen gepredigt wird und das an der eigenen Pforte aufhört.

Auch die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese habe sich gegen den Verband ausgesprochen mit der Behauptung, der Laizismus widerspreche Teilen des SPD-Programms.

Die SPD ist eh unwählbar, ob die jetzt auch noch die Kirche als Parteiführung haben, spielt keine Rolle mehr.

33. Kirchentag

Sonntag, 5. Juni 2011

Frauenkirche überfüllt

Endlich überstanden. Bei all den Opfern klerikaler Gehirnwäsche konnte man gar nicht so schnell zwischen Mitleid und Fremdschämen wechseln, wie es angebracht war. In jeder Straße, auf jedem Platz, in jedem Saal nur grüne Schals und violette Werbung. Der Gang durch die Innenstadt wurde zur Tortur: langweilige Predigten, schlechte Musikanten und dazwischen evangelikale Menschenfänger und debil grinsende Handzettelverteiler. Besonders deprimierend war es, wieder einmal vor Augen gehalten zu bekommen, wie unterwandert die Gesellschaft von diesem Menschheitsvirus ist. Sämtliche Parteien gaben sich ein Stelldichein, die Uni machte mit, das Rathaus flaggte, hohe Medienvertreter kamen und auch unsere politische Führung folgte dem Ruf der Sekten: Günter Beckstein, Joachim Gauck, Katrin Göring-Eckardt, Reinhard Höppner, Hannelore Kraft, Renate Künast, Hans Leyendecker, Thomas de Maizière, Angela Merkel, Andrea Nahles, Claudia Roth, Norbert Röttgen, Annette Schavan, Frank-Walter Steinmeier, Stanislaw Tillich, Christian Wulff usw. usf.

Rathaus

Man machte auch keinen Hehl daraus:

sz

und kam mit gefälligen Themen, wie dem Atomausstieg, ein bisschen Umwelt- und Friedenspolitik und dem bösen Rechtsextremismus. Captain Obvious kam viel zu oft zu Wort.

Die konfessionslosen Dresdner (80%) machten einen großen Bogen um die Innenstadt und ärgern sich über die 7,9Mio. Euro Steuergelder, die für diese unnütze Vereinsfeier aus dem Fenster geworfen wurden.

Baden im Ganges:
Baden im Ganges

Jesus mit Fahrrad:
Jesus mit Fahrrad

Martin Luther höchstpersönlich:
Martin Luther

Ökopolitik:
Ökopolitik

Werner "Glauben Sie, dass Ihr Opa ein Affe war?" Nachtigal:
Wanderprediger

Wir befinden uns im Jahre 2011 n. Chr. Ganz Dresden ist von Sektierern besetzt. Ganz Dresden? Nein! Eine von unbeugsamen Humanisten bevölkerte Burg hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Zum Glück gab es die Veranstaltungen des GeFAHR eV. um den violetten Stumpfsinn zumindest kurzzeitig zu vergessen. Es kamen ua. Carsten Frerk, Heinz-Werner Kubitza und Michael Schmidt-Salomon.

Vorträge GeFAHR eV.

Zitate:
"Durch zwei Diktaturen hat die Weitergabe des Glaubens im Osten einen Bruch erlebt", analysiert Dietrich Bauer, Dezernent für Gemeindeaufbau in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens. "Die Menschen sagen, sie seien ohne christlichen Glauben glücklich und könnten Probleme lösen."

Genauso erklärt auch Albrecht Steinäuser die große Schere zwischen Werten und Glauben: "Viele Menschen verbinden nichts mehr mit christlichem Glauben und führen die Werte nicht unbedingt auf das Christentum zurück."

(evangelisch.de)

Derzeit hat die [Giordano-Bruno-]Stiftung mehr als 2.500 Fördermitglieder. Das ist auf den ersten Blick nicht viel. Was hier zählt, ist jedoch weniger die Zahl der Unterstützer als vielmehr deren politischer Einfluss. So hat vor einiger Zeit Ingrid Matthäus-Maier, viele Jahre stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, ihre Mitarbeit erklärt. Über sie laufen die Bemühungen, einen sogenannten "Laizistischen Arbeitskreis in der SPD" zu gründen. Vorerst hat der SPD-Parteivorstand dieses Ansinnen abgelehnt. Aber was nicht ist, kann Dank reger Kontaktpflege ja noch werden.

(evangelisch.de)

Sektenverweise

Montag, 7. März 2011

Die Zeit ist knapp, die Verweisliste voll, daher gesammelt in einem Beitrag:

Sekten und Politik:
Ursula von der Leyen und die religiösen Fanatiker
Die religiöse Rechte scheint eine besondere Anziehungskraft auf Politiker auszuüben, die offensiv mit ihrem christlichen Glauben umgehen und versuchen, diesen in Politik, vor allem aber in Wählerstimmen umzusetzen. Ein gelegentlicher Auftritt am "äußerst rechten Rand" des Christentums kann die bibeltreuen Christen bei der nächsten Wahl gewogen stimmen, die restliche Bevölkerung wird diesen Ausflug zu den Fundamentalisten nicht bemerken, so scheint das Kalkül. So fand sich beispielsweise Christian Wulff im Kuratorium von ProChrist wieder [...], einem Missionierungsverein, der Experten wie der Journalistin und Theologin Kirsten Dietrich als fundamentalistisch gilt.

Neben Wulff mit von der Partie: Annette Schavan, Franz Josef Jung, Volker Kauder und Ursula von der Leyen.

Staat stützt Kirchen mit Milliarden
Das Buch dürfte die Debatte um die künftige Finanzierung der Kirchen anheizen. Nach Frerk betragen die direkten und indirekten Leistungen, die der Staat Katholiken und Protestanten und deren Einrichtungen bisher gewährt, jährlich insgesamt rund 19 Milliarden Euro. Diese Summe enthält nicht die neun Milliarden Euro Kirchensteuern und die schätzungsweise 45 Milliarden für Caritas und Diakonie.


Sekten und Geldwäsche:
Glasnost bei der Vatikanbank?
Die Vatikanbank darf von der Polizei nicht durchsucht, ihre Telefone nicht abgehört und ihre Mitarbeiter nicht verhört werden. Für sie galten bis vor kurzer Zeit weder die Kontrollbestimmungen im Bankenverkehr noch die internationalen Regeln zum Schutz vor Geldwäschepraktiken. Ihre Bilanzen unterliegen striktester Geheimhaltung. Um Informationen über die Geschäfte dieser Bank zu erlangen, muss ein Staatsanwalt ein Rechtshilfeersuchen stellen, das in der Regel nicht gewährt wird. Ihre leitenden Mitarbeiter genießen weitgehend Immunität. Außerdem sind ihre Kapitalerträge von der Steuer befreit.


Sekten und Missbrauch:
Belgian child abuse report exposes Catholic clergy
Paedophilia expert unveils harrowing testimony and documents cases in almost every diocese


Missbrauchsopfern droht der Maulkorb
Drei Bundesministerinnen, 60 Experten: Am Runden Tisch zum Missbrauch stehen die Interessen von Institutionen und Parteien im Zentrum, nicht die der Opfer. Jetzt geht es um mögliche Entschädigungen. Etliche Betroffene haben ganz andere Probleme: Sie sehen sich Klagen mutmaßlicher Täter ausgesetzt.


"Auffälligkeiten" und Vertuschungen
159 "auffällige" Priester, hohe Dunkelziffer, systematische Vertuschung: Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Bistums München und Freising zu den Missbrauchsfällen der Vergangenheit. Die Gutachterin bemängelte ein "klerikales Selbstverständnis", Skandale zu vermeiden.

Die böse NVA

Montag, 7. März 2011

Empörung über NVA-Feier im Tierpark
100 Veteranen der DDR-Truppe marschierten am Samstag in Uniform zum Armeejubiläum im Tierpark auf. Landespolitiker distanzieren sich von dem DDR-Gedenkfest, die SPD fordert Konsequenzen.

Wieder ein schöner Grund sich aufzuplustern. Ob sich Traditionsverbände der Wehrmacht, Hiag-Ableger, OdR usw. treffen ist vollkommen egal (mir auch), aber bei der NVA ist Schluss! Böse, böse Armee - die hat ja nicht einmal Krieg geführt!1elf

Die üblichen Beteiligten mit Blockwartsyndrom:
Die Leitung von Zoo und Tierpark verurteilten das Treffen gestern scharf. [...] Der Cafeteria-Betreiber wie auch ein Tierpark-Mitarbeiter, der von dem Treffen gewusst, die Geschäftsführung aber nicht informiert habe, erhalten eine Abmahnung, kündigte sie an.

[...] der Verfassungsschutzexperte der SPD, Tom Schreiber. Der Tierpark erhalte Landesgelder. „Die Verantwortlichen müssen ein klares Signal setzen und den Cafeteria-Pächter abmahnen.“


Dass Text und Zitat nicht zusammen passen ignorieren wir mal:
Auch die Linkspartei distanzierte sich am Sonntag am Rande ihrer Klausurtagung entschieden von den NVA-Veteranen. „Diese Gruppierung hat keinerlei politische Relevanz in unserer Partei“, sagte Landeschef Klaus Lederer.


„Es kann doch nicht sein, dass der Tierpark seine Tore für Systemträger einer Diktatur öffnet“, sagte der Vize-Bundesvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Stalinismus (VOS), Ronald Lässig. Zugleich forderte er, Uniformen und Symbole der DDR müssten in der Öffentlichkeit ebenso verboten sein wie nationalsozialistische Relikte.

Am besten gleich alle Anwesenden wegsperren, oder? Das Verbot irgendwelcher Symbole an sich ist schon bescheuert.

Einer bringt es auf den Punkt:
Die NVA ist laut dem Justiziar der Polizei, Oliver Tölle, keine verbotene Organisation. Ihre Uniform zu tragen, sei deshalb keine strafbare Handlung. Da die NVA nicht mehr als Armee existiere, begingen die Uniformträger auch keine Amtsanmaßung.

Gegen die Abmahnung würde ich mich wehren...

Um die geht es: Traditionsverband Nationale Volksarmee.

Verweissalat 2

Freitag, 18. Februar 2011

Programmiersprachen


CoffeeScript (js)
Coherence
Frink
Gosu (jvm)
ooc
Sass (css)
StratifiedJS (js)
Thyrd
Ur

Bei Löschpedia werden gerade AliceML, Factor, Ioke, Joy, Nemerle, Pure... entfernt. Keine Relevanz für die engstirnigen Blockwarte.

Software


OPA (web)
surfraw
xzgv

Kram


Foundphotos
Genevolu (Namensverteilung)
List of cognitive biases
String Metrics
The Prime That Wasn't
Typefuck - Brainfuck in Haskell type checker
Walter Lewins Regenbögen (eng., Video)

Kotau

Freitag, 28. Januar 2011

Wieso werfen sich diesen Monat so viele auf die Erde?

Wochenblatt: Mit diesem würdelosen Kotau vor der lokalen Brauerlobby...
Kurier: Sein Nachfolger machte vor dem ÖGB den Kotau und die Tür wieder auf.
Welt: ... vielmehr macht unsere Kirche einen immer tieferen Kotau vor der säkularen...
Neues Volksblatt: Mit ihrem Kotau vor dem Boulevard hat die SPÖ...
Zeit: ... jemals zu einem derartigen Kotau hinreißen lassen.
MAZ: ... Hu mit einem Kotau gnädig zu stimmen.
usw.

Wenn es so weiter geht, erreicht es den gleichen Nervfaktor, wie Chapeau oder Masel tov.

Schulbuchzensur

Donnerstag, 1. Juli 2010

Gottes Werk und Bayerns Beitrag
Aber so steht es in Artikel 131 der Freistaats-Verfassung, Absatz 2:
"Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung [...]"

Und wohin führt es? Fundichristen empören sich über religionskritische Texte:
"Idea" möchte erreichen, dass Medien der "christlichen Botschaft einen größeren Stellenwert einräumen". Das Portal gehört zur Evangelischen Allianz, einer Dachorganisation von Freikirchen und pietistischen Gruppierungen. Dort sammeln sich größtenteils protestantische Christen, die die Bibel oftmals wörtlich nehmen.

und Cornelsen gibt nach:
Wenig später, am Samstag, meldeten die christlichen Journalisten von "Idea" Vollzug: "Cornelsen-Verlag muss anti-evangelikale Passagen in Schulbuch streichen", lautete die Überschrift ihrer Meldung. Das Ministerium, so "Idea" weiter, dulde die Darstellung im Kapitel über Fundamentalismus in den USA nicht, und zwar mit Verweis auf Artikel 131 der bayerischen Verfassung ("Ehrfurcht vor Gott").


Weiterhin:
- Zensur in der Schule: Bayern lässt anti-evangelikale Passagen in Schulbüchern streichen
- Sektenspinner

2. Dresdner Dampfloktreffen

Sonntag, 28. März 2010

Das Dresdner Dampfloktreffen ist eine prima Gelegenheit, die Raritäten im Straßenfahrzeugdepot des Verkehrsmuseums zu begutachten.

Neben den üblichen Verdächtigen befanden sich dort u.a. ein Büssing VI GL Bj. 1928 mit Möbelkofferaufbau von Paul Mittag, Freital:
Büssing VI GL

ein Industrieschlepper Baujahr 1989 aus dem VEB Oberlausitzer Stahl- und Fahrzeugbau, Georgewitz-Bellwitz:
Industrieschlepper

eine Ameise mit Kranaufbau:
Ameise mit Kranaufbau

ein Kran aus dem VEB Hebezeugwerk Sebnitz mit formschöner Belüftungsanlage:
Kran
Kranfahrerhaus mit Lüfter

und schließlich mein Favorit, und der Grund weshalb ich überhaupt dort war, der Robur D609 Prototyp Baujahr 1978 mit flüssiggekühltem 3 Liter 6-Zylinder-Dieselmotor (90PS):
Robur D609

Dampfloks gab es dort natürlich auch zu sehen, der Robur war aber spannender. :)

PS.: Kann mir jemand erklären wieso man Amateurvideos von fahrenden Zügen kauft und stolz darauf ist, wenn man jede Lok persönlich kennt?

Der Missbrauchsskandal erreicht Sachsen

Mittwoch, 3. März 2010

Der Missbrauchsskandal erreicht Sachsen
Im Kloster Wechselburg in Mittelsachsen sind bereits am vergangenen Mittwoch drei Patres von allen Pflichten suspendiert worden. Sie sollen in die Affäre um sexuellen Kindesmissbrauch im bayerischen Mutterkloster Ettal verwickelt sein.

Das Kloster Ettal, aus dem die drei Mönche 1990, 1993 und 2005 nach Sachsen gekommen waren, wurde gestern überraschend durchsucht. [...] Die Razzia gilt als einmaligen Vorgang in der deutschen Nachkriegsgeschichte und zeigt die Bedeutung des Falls. Der vom Münchner Erzbischof Reinhard Marx mit der Prüfung beauftragte Siegfried Kneißl spricht inzwischen von „handfestem Missbrauch“, der sich über Jahre hinter Klostermauern abspielte.

Ratzinger and Pedophilia in the Church

Freitag, 19. Februar 2010

Ratzinger and Pedophilia in the Church
The 69-page Latin document bearing the seal of Pope John XXIII was sent to every bishop in the world. The instructions outline a policy of 'strictest' secrecy in dealing with allegations of sexual abuse and threatens those who speak out with excommunication.

Ratzinger is also the author of a May 2001 letter to bishops stating that the "Crimine solicitationies" law (regarding strict secrecy in sex abuse cases) is still in effect.


(On the manner of proceeding in cases of solicitation, 1962.)

(via Fefe)

Antifa hackt Tauschbörse

Montag, 15. Februar 2010

Antifa hackt Tauschbörse
Privat scheint [...], auch das zeigen die Protokolle des Forums, mit anderem beschäftigt zu sein: Er will sich von seiner Frau trennen, um zu einer Flirtbekanntschaft nach Bremen zu ziehen. Bei seinen Gesinnungsgenossen bettelt er um Geld: "Habe heute Post gekommen von der Staatsanwaltschaft. [...] weiss da aber nichts von. Ich muss 120 Euro zahlen sonst muss Ich in den Knast. Für eine Woche. Jetzt wolte Ich euch fragen ob Ihr mir das leihen könnt. Da Ich sonst niemanden fragen kann. Ich könnte es aber nur immer so in 10-20 Euro Raten abzahlen."

Dinge die unbedingt in die Online-Ausgabe der FR gehören und die man sicher auch verbreitet hätte, wenn der Geschädigte kein unbekannter rechter Knilch gewesen wäre... Schiet auf die Privatsphäre, man mag das Opfer schließlich nicht.

Lücken der Finanzaufsicht bei Kirchen

Montag, 1. Februar 2010

Lücken der Finanzaufsicht bei Kirchen
Kirchliche Einrichtungen öffentlichen Rechts – beispielsweise katholische Klöster ohne angeschlossenen Betrieb – sind steuerbefreit und werden deshalb von den Finanzbehörden nicht kontrolliert. Sie gelten per se als vertrauenswürdig. Das bietet die Möglichkeit, durch überhöhte Spendenquittungen an Steuerhinterziehungen mitzuwirken. Über diese Lücken der Finanzaufsicht und die potentiellen Steuerschlupflöcher wird in den Medien kaum berichtet.


(via netzpolitik)
Ein Lehrer gestand Missbrauch
Die Übergriffe durch mindestens zwei Pater ereigneten sich offenbar zwischen 1975 und 1983. Sie seien an mindestens sieben männlichen Schülern zwischen 13 und 17 Jahren begangen worden, sagte Mertes am Donnerstag auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz. Er gehe allerdings von einer höheren Dunkelziffer aus.


Aktualisierung 01.02.2010: Offenbar weitere Missbrauchsfälle an Jesuitenschulen

Aktualisierung 16.02.2010: Jetzt kennen wir auch endlich die Gründe:
Mehr als hundert Opfer von sexuellen Übergriffen an katholischen Schulen haben sich inzwischen gemeldet. Der Augsburger Bischof Mixa verurteilt zwar die Taten der beschuldigten Geistlichen - sieht die Wurzel des Übels aber ganz woanders.

Und wo?
"Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig", sagte Mixa der "Augsburger Allgemeinen".


Aktualisierung 19.02.2010: 115 ehemalige Schüler berichten über Missbrauch
Bislang seien von den Opfern zwölf Täter benannt worden, überwiegend Patres, aber auch Lehrer und Bedienstete.


Aktualisierung 27.05.2010: Jesuiten-Bericht bringt grausige Details ans Licht
Prügelattacken, Vergewaltigung, Schweigen: Die Beauftragte für die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Jesuitenorden hat ihren detaillierten Abschlussbericht vorgestellt. Opfer und Zeugen berichteten von schlimmen Erfahrungen - und von systematischer Vertuschung.

Rentner gegen Nazis

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Amadeu-Antonio-Stiftung fördert Engagement älterer Bürger gegen Rechtsextremismus im Internet
Das Internetportal Netz-gegen-Nazis.de hat in den vergangenen Wochen ein Projekt gestartet, mit dem Senioren fit gemacht werden sollen für den Kampf gegen rechte Ideologien im Internet. Heute wurde “Generation 50plus aktiv im Netz gegen Nazis” im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt.

Meine Lieblingszitate:

Rita Süssmuth
Die Aussagen im Internet sind so menschenverächtlich, so voller Aggressivität. [...] Die älteren Menschen werden auch die Erfahrung machen, dass sie furchtbar angegriffen werden.

Da liegen die Gefahren dieser Meinungsfreiheit, jeder kann sagen, was er will.


Anetta Kahane (Amadeu Antonio Stiftung)
Durch die Anonymität des Internets gibt es dort eine Verrohung der Sitten.


Simone Rafael (Chefredakteurin von netz-gegen-nazis.de)
Die Internet-Community müsse sich, wenn sie weiterhin einen freien Meinungsaustausch wünsche, Strategien überlegen, wie demokratische Grundsätze und Menschenrechte gewahrt werden [...]
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